THEATER // von Felicia Zeller  nach Franziska zu Reventlow// Theater Münster
R: Max Claessen // V: Andreas Klein // M: Christoph Coburger // D: Barbara Bily, Cornelia von Schwerin 
Ensemble: Katharina Behrens/Christoph Rinke/Ulrike Knobloch/Daniel Warland/ Marlene Goksch/Wilhelm Schlotterer/Frank-Peter Dettmann/Joachim Foerster/ Christian Bo Salle
"Auf der mit weißer Folie ausgekleideten Bühne (Ilka Meier) stehen verschiedene, zunächst noch mit milchiger Folie verpackte Kapitalismus-Symbole, die allmählich von neu hinzutretenden Figuren ausgepackt werden (...) Zentral über dem hinteren Teil der Bühne formen Neonröhren eine Art (...)  invertiertes Dollarzeichen: Statt eines "S" laufen in Münster die beiden vertikalen Striche durch eine digital-eckige "2".Was im ersten Moment unaufmerksame Holzhammersymbolik zu sein scheint, ist letztlich eine Art Emblem für die Inszenierung. Denn indem Claessen das spielerische Potential von Zellers Text zum Ausgangspunkt seiner Inszenierung macht, werden die Zeichenhaftigkeit und Virtualität von Geld, Schulden und der Umgang damit deutlich: Ob die Neonröhren über der Bühne ein ironisiertes Dollarzeichen bilden oder gänzlich sinnlos sind, ist eine Frage von Treu und Glauben." Nachtkritik
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